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Verhaltensregeln für Eltern

Verhaltensregeln für Eltern
Vor ein paar Jahren gab es weder Facebook noch Cyberbullying, iPhone, YouTube oder SMS. Wir leben jedoch in einer Welt, in der sich Medien und Technik schnell verändern und unsere Kinder manchmal sogar digital vernetzter sind als wir. Tatsächlich beschäftigen sich Kinder in den USA gemäß einer Studie zur Mediennutzung aus dem Jahr 2010 fast 7,5 Stunden täglich mit Medien.

Es ist nicht leicht, bei all dieser Technik auf dem Laufendem zu bleiben. Unsere Kinder lernen jedoch von uns, und zwar nicht nur aus dem, was wir sagen, sondern vor allem aus dem, was wir tun. Auch wenn wir im Hinblick auf das Online- und Handyleben unserer Kinder vielleicht ein wenig ratlos sind, so können wir ihnen dennoch zeigen, wie man Technologie sinnvoll nutzt.

Ein guter, sicherer Umgang mit Internet und Mobiltelefon beginnt zu Hause.

Und das können Sie selbst zu einer sicheren Nutzung des Internets beisteuern:

  • Seien Sie ein gutes Vorbild. Wenn wir beim Abendessen unser BlackBerry oder iPhone verwenden, warum sollten unsere Kinder auf uns hören, wenn wir sie bitten, ihr Mobiltelefon auszuschalten?
  • Seien Sie aufmerksam. Wir müssen wissen, welche Seiten unsere Kinder aufrufen und was sie dort tun.
  • Vermitteln Sie Ihre Werte. Betrug, Lügen und Grausamkeiten sind nicht in Ordnung – weder im normalen Leben noch im Internet.
  • Legen Sie Limits fest. Telefonzeit, Zeit für Video-Downloads, Websites. Für alles gibt es die richtige Zeit und den richtigen Ort.
  • Sorgen Sie für einen Ausgleich. Motivieren Sie Ihre Kinder für Offline-Aktivitäten, wenn möglich ohne Mobiltelefon.
  • Übertragen Sie Kindern Verantwortung. Ein Privileg muss man sich zuerst verdienen.
  • Erklären Sie ihnen, wo die Problem liegen. Machen Sie Kindern klar, dass das, was sie heute tun oder veröffentlichen, morgen von jemandem missbraucht werden könnte.
  • Lernen Sie, auch mal „Ja” zu sagen. Das heißt, wir sollten die Websites kennen, die unsere Kinder besuchen, und die Lieder gehört haben, die sie herunterladen. Wenn wir die Technologie, die unsere Kinder nutzen, selbst kennen, können wirvielleicht auch öfter „Ja" als „Nein" sagen.
  • Lernen Sie, dass es sich hier nicht um Raketentechnik handelt. Lernen Sie, wie man SMS schreibt, ein Foto über das Mobiltelefon verschickt, eine Facebook-Seite einrichtet oder ein Video hochlädt. Lassen Sie sich von Ihren Kindern unterrichten. Sie können keine Orientierungshilfe für etwas sein, das Sie nicht verstehen. Und denken Sie daran, welche Ängste Sie vermeiden können, wenn Sie über die Funktionsweise von Dingen Bescheid wissen.
  • Werden Sie lockerer, offener und profitieren sie gemeinsam von den Möglichkeiten. Niemand von uns möchte eine digitale Kluft in den Beziehungen zu unseren Kindern. Es liegt an Ihnen, ebenfalls Spaß zu haben und gemeinsam das gesamte Potenzial auszuschöpfen.

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