Zur Suche gehen.

Kindersicherung

Tipps und Antworten

Verwenden von Internetfiltern und Blockiersoftware

Kinder sind neugierig, und ebenso wie Kleinkinder stoßen sie so häufig auf Dinge, die sie lieber nicht sehen sollten. Ohne bestimmte Vorkehrungen können Ihre Kinder alles im Internet aufrufen. Und obwohl nichts Ihre Anleitung und Wachsamkeit ersetzen kann, gibt es einige Tools, mit deren Hilfe Ihre Kinder nur die altersgerechten Inhalte im Internet sehen.

Was machen Filter- und Blockierprogramme?

Filter- und Blockierprogramme verhindern den Zugriff auf Websites auf der Grundlage von Schlüsselwörtern oder Website-Namen:

  • Ein Internetfilter ist ein Software- oder Hardwareprodukt, das Kinder (oder andere Personen) daran hindert, Inhalte auf Websites anzuzeigen, die möglicherweise nicht geeignet sind. Durch die Verwendung von Schlüsselwörtern werden entsprechende Websites herausgefiltert. Die meisten Suchmaschinen bieten integrierte Filteroptionen, ebenso wie die Mehrzahl der Internetdienst- und Mobilfunkanbieter. Fragen Sie Ihren Anbieter, wenn Sie weitere Informationen benötigen.
  • Blockiersoftware verhindert den Zugriff auf Websites, die als unangemessen angesehen werden. In einigen Fällen können Benutzer die Listen nach eigenen Wünschen anpassen, die Blockier- und Filteroptionen der meisten Suchmaschinen vertrauen jedoch auf eine Vorabüberprüfung.

Blocks und Filter bieten allerdings nie absolute Sicherheit. Zielstrebige Kinder finden Mittel und Wege, um diese Programme zu umgehen. Zudem verweigern einige Filter den Zugriff auf vollkommen akzeptables Material.

Warum sie wichtig sind

Das Internet ist ein heikles und schwer zu kontrollierendes Medium, wenn es um altersgerechte Informationen und Bilder geht. In einer Umgebung ohne Filter können (und werden) Kinder „Sex" oder „Drogen" in ein Suchfeld eingeben und alle Arten von Websites finden, die sie besser nicht sehen sollten. Aber auch die unschuldigsten Suchen können unerwünschte Ergebnisse erzielen. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn Kinder nach Bildern suchen. Dieser Forschungsdrang ist für Kinder jeden Alters vollkommen normal. Aufgrund der Eindeutigkeit einiger Websites sollten Sie jedoch die Verwendung von Filtern oder Programmen in Betracht ziehen, die jüngere Kinder auf sichere Websites leiten.

Tipps für Eltern mit Kindern jeglichen Alters

Letztlich ist der gute alte Menschenverstand der beste Suchfilter. Sagen Sie Ihren Kindern einfach, dass sie nicht auf etwas klicken sollen, was ihnen unangemessen erscheint. Kinder und und Jugendliche werden von Ihnen dadurch lernen, wie man unangemessene Inhalte herausfiltert.

Helfen Sie Kindern, gute und sichere Websites zu finden. Es gibt viele neue Möglichkeiten für Kinder, um sicher im Internet zu suchen.

Tipps für Eltern mit Grundschulkindern

  • Lassen Sie kleinere Kinder nicht alleine suchen. Auch ein Begriff wie Teenager" kann unangemessene, nicht altersgerechte Ergebnisse anzeigen, insbesondere wenn sie nach Bildern oder Videos suchen.
  • Finden Sie den richtigen Filter. Einige Internetdienstanbieter bieten einen vollständig gefilterten Dienst, ein Universalfilter ist jedoch möglicherweise nicht das Richtige für Ihre Familie. Zudem gibt es verschiedene Softwareprogramme, die unterschiedliche Schutzniveaus bieten, so dass jedes Familienmitglied seinen eigenen Benutzernamen hat und Sie den richtigen Filter individuell für jede Person auswählen können.
  • Richten Sie Inhaltsfilter in Ihrem Browser ein. Die zwei beliebtesten Browser, Firefox und Internet Explorer, bieten solche Inhaltsfilter.
  • Richten Sie Inhaltsfilter in Ihrer Suchmaschine ein. Google, Yahoo! und Bing bieten integrierte Filter (unabhängig vom Browser), die Sie einrichten können. Bei manchen Suchmaschinenanbietern lassen sich Ihre Einstellungen durch ein Passwort schützen. Sie können sogar Suchergebnisse auf YouTube filtern. Verwenden Sie hierzu einfach den Sicherheitsmodus.
  • Verwenden Sie Such-Websites, die Ziele im Voraus prüfen. Mit Kidzui ist zum Beispiel ein sicheres Suchen möglich, weil nur vorab überprüfte Websites in die Suche einbezogen werden.

Tipps für Eltern

  • Verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf die Filter. Besonders gewiefte Kinder können die Filter umgehen. Die gute alte Erziehung sowie Regeln zur Internetsicherheit müssen immer präsent sein. Stellen Sie klar, was akzeptabel ist und was nicht.
  • Überprüfen Sie den Browser-Verlauf. Wenn Ihr Kind erst einmal 11 Jahre alt ist, wird es den Filtern entwachsen sein. Um zu überprüfen, welche Websites kürzlich aufgerufen wurden, klicken Sie auf den Pfeil neben der Adressleiste oder im Menü auf die Option Verlauf.
  • Haken Sie nach. Bitten Sie Ihre Kinder von Zeit zu Zeit, Ihnen schöne Dinge zu zeigen, die sie bei ihrer Suche gefunden haben. Ihre Kinder sollten sich jedoch auch Ihnen anvertrauen, wenn sie etwas weniger Schönes auf einer Website gesehen haben. Ermutigen Sie Ihre Kinder, auf Sie zuzukommen, wenn sie etwas Gemeines, Pornografisches oder Brutales sehen.

© Common Sense Media